So findet man ein seriöses Onlinecasino

Seriöse Online Casinos finden – ein Anliegen, das vielen Spielern aus dem Herzen spricht. Dabei ist es nicht schwer sie zu finden. Einige Aspekte müssen bei der Auswahl zwar berücksichtigt werden, um sicherzugehen, dass mit dem eingezahlten Geld vertrauenswürdig umgegangen wird, aber über das Internet wird man letzten Endes fündig.

Bei der Casino-Auswahl sollte darauf geachtet werden, ob auf der Webseite die AGB`s (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) des Online Casinos veröffentlicht sind. Ob es einen Kundensupport gibt und ob zur Einsicht die FAQ`s vorhanden sind. Auch Informationen über die finanzielle Sicherheit, die Prävention gegen Spielsucht sowie der vertrauenswürdige Umgang mit den persönlichen Daten sollten auf der Webseite eines seriösen Online Casinos vorhanden und für jedermann sichtbar sein.

Erst kostenlos spielen, dann Geld einsetzen

Wer Casino-Spiele kostenlos spielen und erst einmal ausprobieren möchte, sollte gewisse Dinge beachten: Es ist beispielsweise sehr viel hilfreicher, wenn vom Spielcasino keine Anmeldung, Registrierung und Öffnung eines Spielerkontos vorausgesetzt werden. Wenn man dann noch kostenlos die Spiele in dem jeweiligen Casino ausprobieren kann, dann fällt hinterher die Entscheidung leichter, ob man in dem ausgesuchten Casino wirklich um echtes Geld spielen möchte oder nicht.

Online gibt es eine riesige Auswahl

Das Internet ermöglicht (fast) alles. So ist es auch prima möglich, dass man sich die nötigen Informationen, die man über ein ausgesuchtes Online Casino benötigt, dort einholt. Fündig wird man über jedes Detail: Beschreibungen von Casinos, Spiele, Bonusaktionen, Software, Kundensupport und von Zahlungsmethoden. Denn letztere braucht man natürlich, wenn man gegebenenfalls ins Echtgeldspiel wechseln möchte. Wer dann nämlich gerne reale Traumgewinne kassieren will, der muss auch ein bisschen Geld auf sein zuvor errichtetes Spielerkonto einzahlen.

Unser Fazit hierzu ist: Gehen Sie vor Ihrer Auswahl mit den Online Casinos vernünftig mit diesem Thema um. Recherchieren Sie, lesen Sie Testberichte. Sie werden sicherlich auch viele negative Testberichte finden. Es handelt sich hier immer noch eben um Glücksspiel und kann bei hohen Verlusten sehr frustrierend sein. Dies führt dann zu vielen schlechten Bewertungen der Casinoanbieter, obwohl diese völlig in Ordnung sind.

Versteuerung von Gewinnen in Online-Casinos

Viele Spieler fragen sich, ob sie die Gewinne aus dem Online Casino versteuern müssen. Die Rechtslage ist dabei eindeutig: Glücksspielgewinne werden nicht besteuert. Allerdings gibt es einige wenige Ausnahmen, die vor allem das Spiel in ausländischen Casinos und Profispieler betreffen. Dieser Artikel ist ein Ratgeber und stellt keine steuerliche Beratung dar!

Rechtliche Grundlage in Deutschland

Gewinne aus Glücksspielen werden in der Regel nicht als Einkommen. Demzufolge müssen Casino-Gewinne in Deutschland nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Da herkömmliche Spielbanken nicht kontrollieren können, wie viel jeder Gast einsetzt, stellen sie auch keine Quittung aus. Der Spieler hätte also überhaupt kein ausreichende Möglichkeit, seinen Gewinn und seine Verluste nachzuweisen.

Wird der Gewinn hingegen angelegt, handelt es sich bei den Zinsen um Kapitaleinkünfte, die versteuert werden müssen.

Sonderfall: Profispieler

Anders sieht dies bei Profispielern aus. Bei ihnen werden Gewinne als Einkünfte aus gewerblicher Tätigkeit behandelt. Wann es sich beim Glücksspiel um eine gewerbliche Tätigkeit handelt, wird jedoch nicht eindeutig definiert.

Folgende Anzeichen sprechen jedoch dafür:

  • Der Spieler verbringt mehr als 20 Stunden in der Woche mit dem Glücksspiel. Dazu zählen auch Vor- und Nachbereitungen von Turnieren, nicht nur die reine Spielzeit.
  • Der Spieler kann seinen Lebensunterhalt aus seinen Gewinnen finanzieren.
  • Der Spieler geht keiner anderen Tätigkeit nach.

Treffen diese Merkmale zu, geht das Finanzamt in der Regel davon aus, dass es sich um einen gewerblichen Profispieler handelt, und definiert seine Gewinne als Einkommen. Ist dies der Fall, müssen sie nach dem normalen Steuersatz versteuert werden. Von dieser Regelung weniger betroffen sind jedoch reine Glücksspiele wie Spielautomaten, Roulette oder Black Jack. Hier haben Spieler keine Einflussmöglichkeiten hinsichtlich des Spielergebnisses. Bei Poker geht die Rechtsprechung jedoch davon aus (wie jüngst das FG Köln im Falle Eddy Scharf im Oktober 2014) dass Spieler sich aufgrund ihrer Fähigkeiten durchsetzen und der Zufall eine untergeordnete Rolle spielt. Demzufolge wird Poker von deutschen Gerichten eher als Geschicklichkeitsspiel gesehen und Einkünfte hieraus sind steuerpflichtig, wenn der Spieler als Profispieler bezeichnet werden kann.

Sonderfall 2: Gewinne aus dem Nicht-EU-Ausland

Wer hohe Summen im Ausland gewinnt, muss unter Umständen Einfuhrsteuern zahlen, wenn er es in die EU einführt. Betroffen sind alle Staaten, die kein zwischenstaatliches Abkommen mit der EU geschlossen haben. Sonst müssen deutsche Spieler laut dem Doppelbesteuerungsabkommen ihre Gewinne lediglich im eigenen Land versteuern. Da in Deutschland keine Steuern auf Glücksspielgewinne anfallen, erhält der Spieler das Geld steuerfrei. Wer das Geld auf einer Reise gewonnen hat, sollte jedoch vorsichtig sein und es nicht bar mit sich führen. Ab einer Höhe von 10.000 Euro müssen dann Einfuhrsteuern entrichtet werden. Zudem droht Ärger mit dem Zoll, wenn der Spieler nicht nachweisen kann, woher er das Geld hat.

Gänzlich steuerfrei ist übrigens kein Gewinn: Die Casinos müssen Steuern an ihr Herkunftsland entrichten und geben dies an ihre Kunden weiter. Je nach Staat kann dies sogar der größte Posten beim Bankvorteil sein.

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